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Sitzungs- und Pensionszimmer buchen
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Im Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite stehen Ihnen 7 «Flex Sitzungszimmer» sowie 11 Gästezimmer in der «Pension Kalkbreite» zur Verfügung.  

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Gewerbe in der Kalkbreite
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Projekt «Genossenschaften»

Gewinner des Kunst-und-Bau-Wettbewerbs der Genossenschaft Kalkbreite ist Christoph Faulhaber, geboren 1972 in Osnabrück (D), wohnhaft in Hamburg. Faulhabers Projektvorschlag "Genossenschaften" war einer von 10 Beiträgen, die im Rahmen der zweiten Phase des Projektwettbewerbs eingeladene Künstlerinnen und Künstler sowie Gruppen eingereicht hatten.

Mit der einstimmigen Wahl von Faulhabers Vorschlag, wählte die Jury am 15.12.2010 den konsequentesten und zugleich radikalsten Vorschlag. Die Jury überzeugte der konzeptionelle Ansatz des prozesshaften Projektes, der zugleich das Arbeiten und Nachdenken der Genossenschaft widerspiegelt, die mit ihrem Bauprojekt auch eine Vision künftigen Zusammenlebens in der 2000-Watt-Gesellschaft an der Kalkbreite entwickelt.

Die Jury hob es als konsequent hervor, ein Bauprojekt, das in einem offenen Dialog gemeinschaftlich entwickelt wird, nicht einfach mit «Kunst und Bau» zu möblieren, sondern auf die hier entwickelten Strukturen, die Denk- und Arbeitsweise auch im künstlerischen Beitrag zu reagieren.

Faulhabers Projektvorschlag folgt zwei Leitgedanken: dem «Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft, dem Einzelnen und der Vielzahl, sowie der Betonung der zeitbezogenen, prozessualen Arbeit, die die Entwicklung der Genossenschaft Kalkbreite begleitet». Er schlägt vor, «eine Kooperationsform zu finden zwischen Auftraggeber (Genossenschaft) und Auftragnehmer (Künstler), die sich an dem Gedanken der gegenseitigen Teilnahme orientiert.» Dazu könne bspw. eine neue «Künstlergenossenschaft» gegründet werden, aber auch eine andere Rechtsform sei möglich. «Es gibt kein einzelnes Auftragskunstwerk, keine «Kunst am Bau», sondern das Konstrukt einer gemeinsamen ideellen Partizipation an dem Gesamtwerk eines einzelnen produzierenden Künstlers.» So ist Faulhabers Projektvorschlag auch als Investition in eine soziale Skulptur zu verstehen. Zentrale Idee ist, das gesamte Preisgeld in Höhe von CHF 240'000 für die kommenden 24 Jahre in Schweizer Staatsanleihen anzulegen und dem Künstler den jährlichen Zinsertrag für sein Schaffen zur Verfügung zu stellen. Als Gegenleistung stellt dieser ein zwölftel seines jährlichen Schaffens der Genossenschaft zur Verfügung. Nach 24 Jahren, wenn die Siedlung längst gebaut, bezogen und belebt ist und die nächste Generation erwachsen geworden ist, steht das Geld, zweckgebunden für Kunst-und-Bau, wieder zur Verfügung.

Mit der Wahl von Faulhabers Vorschlag wird die Genossenschaft Kalkbreite auch gefordert: im nächsten Schritt geht es nun darum, den gemeinsamen Prozess genauer zu erarbeiten.