Gemeinschaftlich Wohnen im Alter im Zollhaus

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Gemeinschaftlich Wohnen im Alter

Soziale Kontakte sind für viele Menschen im Alter von grosser Bedeutung. Das Zollhaus bietet mit der zentralen Lage, den Gemeinschaftsräumen, der sozial durchmischten Mieterschaft und der Belebung durch Kultur, Verkauf, Gastronomie und Dienstleistung zahlreiche Angebote für den Austausch. Es eignet sich gut für kollektives Zusammenleben in der dritten Lebensphase. Dazu privilegiert die Genossenschaft im Vermietungsprozess Wohngemeinschaften von Menschen Ü60, indem sie die Gruppenbildung im Vorfeld der Ausschreibung, soweit erwünscht, moderiert und begleitet. An den Veranstaltungen seit Oktober 2017 wurden zahlreiche Ideen entwickelt zu gemeinschaftlichen Aktivitäten wie gemeinsames Kochen oder zur Nutzung von gemeinsam organisierten Räumlichkeiten wie einer Bibliothek, einem Ruhe- oder Fitnessraum oder einem Nähatelier.

Seit Oktober 2017 formierten sich verschiede Arbeitsgruppen, die das gemeinschaftliche Wohnen weiterentwickeln. Per Bewerbungsschluss für die frühzeitige Ausschreibung «WGs-Wohnen im Alter» Mitte Januar 2019 haben sich zwei Dreier-, eine Vierer und eine Siebner-WG formiert. Aktuell werden die gewünschten Anpassungen für das «gemeinschaftliche Wohnen im Alter» an den Wohnungen geprüft. Per Ende Februar wird die Erstvermietungskommission über Zu- und Absagen entscheiden.

Für Fragen und Anregungen zum Projekt steht euch Nina Schneider, nina.schneider@kalkbreite.net, gerne zur Verfügung.

Projektbeitrag Age-Stiftung

Die Genossenschaft Kalkbreite freut sich sehr, dass die Age-Stiftung einen Förderbeitrag für das Projekt «Gemeinschaftlich Wohnen im Alter» im Zollhaus bewilligt hat. In ihrer Begründung würdigt sie die Projektentwicklung in Zusammenarbeit mit den Interessierten Ü60: «Die Genossenschaft Kalkbreite hat bereits gezeigt, wie neue Wohnformen entwickelt, umgesetzt und in moderne Siedlungen integriert werden können. Im Projekt Zollhaus investiert sie aus Überzeugung explizit in die Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnformen fürs Alter. Dabei sind sich die Verantwortlichen im Klaren über die betrieblichen Herausforderungen, die damit einhergehen. Im Zollhaus verbinden sich Erfahrung und Pioniergeist. Das sind gute Voraussetzungen für die Schaffung von neuen Wohnformen.»

Die bewilligten CHF 260’000 werden gut zur Hälfte für bauliche Massnahmen und Infrastrukturanpassungen eingesetzt und zur anderen Hälfte für die Projektentwicklung, -begleitung und -umsetzung sowie für die geforderte Dokumentation und Evaluation.

Im ersten Halbjahr 2019 wird sich das Projekt «Gemeinschaftlich Wohnen im Alter» der Erkenntnissicherung der ersten Projektphase widmen und ab Herbst zusammen mit den ausgewählten Erstmieter*innen die Selbstverwaltung Zollhaus weiter entwickeln, die Betriebsgruppen rund um Gemeinschaftsräume und Initiativen zur Belebung des Zollhaus und Pflege einer lebendigen Nachbarschaft umfasst. 2020 folgen daneben die Umzugsvorbereitungen. Nach Bezug, wird die Genossenschaft während zweier Jahre mit leicht erhöhten Präsenzzeiten und einem aufmerksamen Blick auf die Integration aller Generationen das Zusammenfinden aller Gewerbe- und Wohnmieter*innen begleiten.

Weitere Informationen zur Age-Stiftung finden Sie hier.

Bilder aus der ersten Informationsveranstaltung

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