Login
Information / Kontakt

Wollen Sie das Projekt unterstützen, Mitglied werden oder den Newsletter abonnieren?

Mitglied werden

Mitfinanzieren

Kontakt / Newsletterabo


Sie haben einen konkreten Vorschlag für das Projekt Neubau Kalkbreite? Informationen zum Vorschlagformular

Download Vorschlagformular

Veranstaltungen / Neuigkeiten

Rosengarten

Raum für Seminare, Sitzungen, Lesungen mieten!

Infos zur Vermietung Gastraum

Informationen zu Veranstaltungen

NEU! ROSENGARTENPROGRAMM bis März 2012 - DOWNLOAD (PDF, 238 KB)

___

Mittwoch, 29.02.2012

Soziale Durchmischung in der Kalkbreite | Podiumsdiskussion | 19.00 – 21.00 | Mit Bar! Weitere Informationen

___

Foto-Erinnerungen ans Quartier - Wir suchen das Foto zum Kalkbreite-Quartier, das noch keiner gesehen hat. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2012. 

Bitte senden Sie uns Ihre Fotos per Post oder E-Mail, gerne holen wir Abzüge auch ab und digitalisieren sie. Kontakt

Weitere Informationen

Temporärer Garten Kalkbreite

Temporärer Garten Kalkbreite

Temporärer Garten Kalkbreite im Exil: Schickt uns Eure Bilder! Wer hat an der Kalkbreite gegärtnert und jetzt sein eigenes Projekt gestartet? Wo stehen die Pflanzkisten heute?

Postkartenset mit Motiven des Temporären Garten Kalkbreite

Temporärer Garten Kalkbreite in der NZZ am 7.3.2011

Temporärer Garten Kalkbreite in anthos. Zeitschrift für Landschaftsarchitektur

BILDERGALERIE ZUM TEMPORÄREN GARTEN 2009/2010!

Informationen zum Temporären Garten Kalkbreite

Flyer Temporärer Garten Kalkbreite 2010 (download)

Wettbewerb Kunst und Bau

Der im Juli 2010 ausgeschriebene Wettbewerb Kunst und Bau der Genossenschaft Kalkbreite ist entschieden! 

Jurybericht Wettbewerb Kunst und Bau (pdf, 913 KB)

Christoph Faulhaber gewinnt Wettbewerb Kunst und Bau

Gewinner des Kunst-und-Bau-Wettbewerbs der Genossenschaft Kalkbreite ist Christoph Faulhaber, geboren 1972 in Osnabrück (D), wohnhaft in Hamburg. Faulhabers Projekvorschlag "Genossenschaften" war einer von 10 Beiträgen, die im Rahmen der zweiten Phase des Projektwettbewerbs eingeladene Künstlerinnen und Künstler sowie Gruppen eingereicht hatten.

Mit der einstimmigen Wahl von Faulhabers Vorschlag, wählte die Jury am 15.12.2010 den konsequentesten und zugleich radikalsten Vorschlag. Die Jury überzeugte der konzeptionelle Ansatz des prozesshaften Projektes, der zugleich das Arbeiten und Nachdenken der Genossenschaft widerspiegelt, die mit ihrem Bauprojekt auch eine Vision künftigen Zusammenlebens in der 2000-Watt-Gesellschaft an der Kalkbreite entwickelt.

Die Jury hob es als konsequent hervor, ein Bauprojekt, das in einem offenen Dialog gemeinschaftlich entwickelt wird, nicht einfach mit «Kunst und Bau» zu möblieren, sondern auf die hier entwickelten Strukturen, die Denk- und Arbeitsweise auch im künstlerischen Beitrag zu reagieren.

Faulhabers Projektvorschlag folgt zwei Leitgedanken: dem «Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft, dem Einzelnen und der Vielzahl, sowie der Betonung der zeitbezogenen, prozessualen Arbeit, die die Entwicklung der Genossenschaft Kalkbreite begleitet». Er schlägt vor, «eine Kooperationsform zu finden zwischen Auftraggeber (Genossenschaft) und Auftragnehmer (Künstler), die sich an dem Gedanken der gegenseitigen Teilnahme orientiert.» Dazu könne bspw. eine neue «Künstlergenossenschaft» gegründet werden, aber auch eine andere Rechtsform sei möglich. «Es gibt kein einzelnes Auftragskunstwerk, keine «Kunst am Bau», sondern das Konstrukt einer gemeinsamen ideellen Partizipation an dem Gesamtwerk eines einzelnen produzierenden Künstlers.» So ist Faulhabers Projektvorschlag auch als Investition in eine soziale Skulptur zu verstehen. Zentrale Idee ist, das gesamte Preisgeld in Höhe von CHF 240'000 für die kommenden 24 Jahre in Schweizer Staatsanleihen anzulegen und dem Künstler den jährlichen Zinsertrag für sein Schaffen zur Verfügung zu stellen. Als Gegenleistung stellt dieser ein zwölftel seines jährlichen Schaffens der Genossenschaft zur Verfügung. Nach 24 Jahren, wenn die Siedlung längst gebaut, bezogen und belebt ist und die nächste Generation erwachsen geworden ist, steht das Geld, zweckgebunden für Kunst-und-Bau, wieder zur Verfügung.

Mit der Wahl von Faulhabers Vorschlag wird die Genossenschaft Kalkbreite auch gefordert: im nächsten Schritt geht es nun darum, den gemeinsamen Prozess genauer zu erarbeiten.

Vita Christoph Faulhaber (pdf)

Christoph Faulhaber

Foto: Frank Müller

.

Zu Ausschreibung und Ziel des Wettbewerbs

Die Genossenschaft Kalkbreite schreibt einen Wettbewerb für Kunst und Bau aus für die gemeinnützige Wohn- und Gewerbeüberbauung auf dem Areal Kalkbreite im Quartier Zürich-Aussersihl.

Download Ausschreibung

Ziel des Wettbewerbs

Das Projekt der Genossenschaft Kalkbreite verbindet komplexe örtliche Rahmenbedingungen mit der Idee eines sozial und ökologisch pionierhaften urbanen Lebensraums in zeitgemässer Architektur.

Gebaut werden rund 22'700 m2 Geschossfläche mit ca. 40 Prozent Gewerbe- und 60 Prozent Wohnanteil. Dank der zentralen Lage und den innovativen Nutzungen wird sich die Kalkbreite zu einem lebendigen Zentrum an der Schnittstelle der Zürcher Stadtteile Kreis 3 und 4 entwickeln.

Ziel des Wettbewerbs Kunst und Bau ist es, relevante künstlerische Positionen in das Projekt Kalkbreite so zu integrieren, dass die BewohnerInnen, BenutzerInnen und NachbarInnen etwas davon haben. Die Kunstprojekte sollen im Einklang mit den Idealen und Zielen der Genossenschaft stehen und den Neubau und dessen Aussenräume sinnbildend und attraktiv ergänzen.

Hinsichtlich der Materialität und Ausgestaltung der Arbeiten ist der Wettbewerb offen; willkommen sind unterschiedlichste Medien – von Installationen über Licht- und Ton-Inszenierungen bis zu organischen und prozesshaften Arbeiten. Wichtig ist eine hohe Alltagstauglichkeit, die Projekte sollen mit geringem Aufwand unterhalten und erhalten werden können.

Die Genossenschaft Kalkbreite strebt an, einen oder mehrere Wettbewerbsbeiträge in verschiedenen Medien und unterschiedlicher Eingriffstiefe in den Bau zu realisieren.

Art des Wettbewerbs 

Die erste Stufe des Wettbewerbes war offen. Aus den eingereichten 69 Personendossiers wählte die Jury die 10 TeilnehmerInnen des Projektwettbewerbs. Aus den eingereichten Arbeiten bestimmt die Jury die auszuführenden Kunstprojekte.

Termine
  • 20. Juli 2010 Veröffentlichung Wettbewerb
  • 6. Sept 2010 Einsendeschluss der Personendossiers
  • 28. Sep 2010 Startsitzung Projektwettbewerb
  • 7. Dez. 2010 Abgabe / Einsendeschluss Projektbeiträge
  • 15. Dez 2010 öffentliche Jurierung (ohne Teilnahme der KünstlerInnen): 8.30 – 12.00 (ABZ-Lokal, Seebahnstrasse 201, Eingang Kanzleistrasse)
  • 17. +18. Dez 2010 Ausstellung! (ABZ-Lokal, Seebahnstrasse 201, Eingang Kanzleistrasse) Öffnungszeiten: Freitag, 17. 12. von 17.00 bis 20.00 und Samstag, 18. 12. von 10.00 bis 14.00. 

Informationen zu Veranstaltungen siehe auch hier