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25.8.2010: Shouts & Sprouts im Temporären Garten Kalkbreite!

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Temporärer Garten Kalkbreite

Temporärer Garten Kalkbreite

BILDERGALERIE ZUM TEMPORÄREN GARTEN 2009/2010!

Infos zum Temporären Garten Kalkbreite

Flyer Temporärer Garten Kalkbreite 2010 (download)

Nachhaltigkeit konkret

Nachhaltigkeit ist im Projekt Kalkbreite kein leeres Schlagwort, sondern fliesst auf allen Ebenen in das Projekt ein und wird innerhalb der Genossenschaft sowie in öffentlichen Veranstaltungen breit diskutiert. Ein externes Monitoring überprüft laufend die Resultate, gleicht sie mit den gesteckten Zielen ab und empfiehlt bei Bedarf korrigierende Massnahmen.

Minimaler Energieverbrauch

Die Genossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, an der Kalkbreite nicht nur baulich die Voraussetzungen für die 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen, sondern den Energieverbrauch auch im Betrieb stark zu reduzieren und die MieterInnen auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen zu verpflichten. Das Gebäude wird nach dem Minergie-P-Eco-Standard erstellt und benötigt nur wenig zugeführte Wärme, die durch eine Grundwasser-Wärmepumpe erzeugt wird. In den Wohnungen wird mit gezielten Massnahmen der Strom- und Wasserverbrauch minimiert.

Mobil ohne Auto

Durch die zentrale Lage und die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr mit Tram, Bus und Zug vor der Haustüre, hat die Kalkbreite die besten Voraussetzungen für eine autofreie Siedlung. Anstelle einer Tiefgarage werden im Neubau über 300 ebenerdige Veloabstellplätze erstellt. Die BewohnerInnen müssen auf das Halten eines Privatwagens verzichten, die an der Kalkbreite Arbeitenden auf das Auto für den Arbeitsweg.

35 m2 sind genug

Auch der Verbrauch der Ressource Raum wird begrenzt: Durchschnittlich soll eine Person an der Kalkbreite nicht mehr als 35 m2 Wohnfläche nutzen (Durchschnitt Stadt Zürich = 41 m2). Um dies ohne Verzicht auf Grossräumigkeit zu erreichen, wird ein überdurchschnittlicher Anteil grosser Wohnungen erstellt, die von mehreren Personen und damit effizienter bewohnt werden. Zudem stehen gemeinschaftliche Räume wie Büroarbeitsplätze und Gästezimmer zur Verfügung, um die Wohnungen von weniger häufig beanspruchten Nutzungen zu entlasten.

Partizipation 

Die Genossenschaftsmitglieder erhalten periodisch die Chance, sich am Planungsprozess zu beteiligen. Partizipation trägt zur Qualität des Projektes bei, indem vielfältige Vorschläge und Ideen einfliessen können und die Planungen dem kritischen Blick potentieller NutzerInnen ausgesetzt werden. Partizipation ist zugleich eine Investition in die Zukunft: Sie fördert die Identifikation der MieterInnen mit dem Ort und ihr Engagement im Projekt.