Planungsstand (16.12.2010)
Das Anfang 2009 siegreich aus einem offenen Architekturwettbewerb hervorgegangene Projekt ARPA von Müller Sigrist Architekten aus Zürich, wurde in den letzten Monaten in intensiver und enger Zusammenarbeit zwischen Genossenschaft, Architekten, Haustechnikplanern und den Behörden weiterentwickelt.
Ende November 2010 wurde die Grundrissplanung für das Bauprojekt von Müller Sigrist Architekten abgeschlossen. Nun sind die Fachplaner und das Baumanagement bis März 2011 daran, die Kosten für den Kostenvoranschlag zu berechnen. Die Pläne weisen einen hohen Planungsstand auf, viele Details und Konstruktionen sind geklärt.
Bauprojekt
Mit der Genehmigung des Vorprojektes und der Bewilligung des Projektierungskredites an der Generalversammlung (GV) vom 22. Juni 2010 starteten die Baukommission und das Planungsteam ins Bauprojekt. Dessen Ziel ist es, das Projekt so weit zu planen, dass der Genossenschaft an der GV im Frühjahr 2011 ein Projekt mit Kostenvoranschlag von +/-8% zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Dazu wird die Materialisierung definiert, werden die wichtigsten Detailpläne erstellt, mit den Fachplanern alle Steigzonen und Technikräume optimiert, mit dem Fassadenplaner die Fassade entwickelt, mit den Landschaftsarchitekten die ganzen Terrassen im Detail geplant und mit dem Bauphysiker die wichtigsten Details bestimmt.
Zudem werden mit den Behörden wie Feuerpolizei, UGZ, Lärmfachstelle, Baubewilligung, ERZ, AfS usw. die Auflagen für die Baubewilligung geklärt.
Minergie-P-Eco und 2000-Watt-Gesellschaft
Auch nach Abschluss der Planung des Bauprojekts liegt das Projekt bezüglich der Zielerreichung der hohen Anforderungen, die sich aus Minergie-P-Eco und dem Leben in der 2000-Watt-Gesellschaft ergeben, auf gutem Kurs: Die Minergie-P-Eco Anforderungen werden erreicht und bezüglich der «grauen Energie» liegt das Haus nach der ersten detaillierten Berechnung ca. 10% unter dem Grenzwert. (Siehe hierzu auch die Präsentation in der «Planbar» vom 3.12.2010)
Gestaltungsplan
Der Gestaltungsplan ist im Verzug... – die städtischen und politischen Mühlen mahlen langsamer als geplant. Geplant war die Inkraftsetzung auf Ende 2010!
Auf die öffentliche Auflage des Gestaltungsplanes im Sommer 2010 sind keine Einwendungen eingegangen. Am 29. September hat der Stadtrat den Gestaltungsplan Kalkbreite gutgeheissen und an die beratende Kommission überwiesen. In der Stadtentwicklungskommission wird er im Moment behandelt. Es gibt neben der Parkierung wenig inhaltliche Differenzen, die Verzögerungen werden mit anderen wichtigeren Geschäften begründet. Gemäss neuem Terminplan soll er im Januar verabschiedet und dem Gemeinderat überwiesen werden. Mit der Inkraftsetzung durch den Regierungsrat ist im Mai zu rechnen.
Projekt Tramhalle VBZ
Am 17. März 2010 hat die VBZ mit den Bauarbeiten für die neue Tramabstellanlage begonnen, bereits Anfang Dezember 2010 ging die Anlage in Betrieb.
Die Weichenanlagen der neuen Abstellanlage wurden zur Reduktion der Schallemissionen und der Erschütterungen auf einem sogenannten Massefedersystem gelagert. Die Kontrollmessungen haben gezeigt, dass die im Voraus berechneten Werte eingehalten werden und der Neubau somit keine übermässigen Beeinträchtigungen aus der Tramhalle zu erwarten hat. Messungen auf den Fundamenten haben zudem abschliessend bestätigt, dass auch von Seiten SBB nicht mit Erschütterungen zu rechnen ist.
Mit der Abstellanlage werden auch bereits die Fundamente für die Überdachung der Abstellanlage und ein Teil der Kellerwände der neuen Überbauung erstellt! Zudem wurden die Grundwasserbrunnen für die Heizung des Neubaus auf 40 m Tiefe gebohrt.



